Die Website, die erklärt, was Ergotherapie ist
Ergotherapie hat ein Problem, das andere Gesundheitsberufe so nicht kennen: Die wenigsten wissen eigentlich, was sie überhaupt ist. Deine Website muss deshalb zuerst in Ruhe erklären und darf erst danach überzeugen.
Erst erklären, dann überzeugen
Wer zur Physiotherapie geht, weiß immerhin ungefähr, was ihn erwartet. Bei der Ergotherapie ist das ganz anders, denn viele kommen mit einer Verordnung in der Hand und der ehrlichen Frage, was das eigentlich ist und warum es ihnen helfen soll.
Eine Ergotherapie-Website, die gleich mit Fachbegriffen wie Sensorischer Integration oder Handlungsfähigkeit im Alltag beginnt, verliert genau diese Menschen schon im ersten Absatz.
Was dagegen wirklich funktioniert, ist konkret zu werden: was ein Kind nach zwölf Einheiten kann oder was es für jemanden bedeutet, sich nach einem Schlaganfall wieder allein anziehen zu können. Ergotherapie erklärt sich eben über Alltagsszenen und nicht über Modelle.
Vier Zielgruppen auf einer Seite
Das ist ehrlich gesagt die eigentliche Herausforderung, denn in derselben Praxis behandelst du vielleicht Kinder mit Wahrnehmungsstörungen, Erwachsene nach neurologischen Ereignissen, Menschen mit psychischen Erkrankungen und ältere Menschen, die einfach selbstständig bleiben wollen.
Diese vier Gruppen lesen völlig unterschiedlich: Eltern sind besorgt und meistens in Eile, Angehörige nach einem Schlaganfall sind schlicht überfordert und Menschen in psychischer Belastung lesen sehr vorsichtig.
Eine Seite, die alle gleichzeitig ansprechen will, spricht am Ende niemanden an. Deshalb braucht es eine klare Verzweigung weit oben, die einfach fragt, wer da gerade liest. Dahinter darf dann jeder Weg seine eigene Sprache haben.
Nicht die einzige Praxis, aber die richtige
Ergotherapieplätze sind knapp und Wartelisten völlig normal. Das nimmt dir zwar den Druck, um jede einzelne Anfrage kämpfen zu müssen, schafft dafür aber ein anderes Problem: nämlich Anfragen, die gar nicht zu deinem Schwerpunkt passen und die du dann höflich weiterschicken musst.
Eine Website, die deutlich sagt, womit du arbeitest und womit eben nicht, spart deshalb beiden Seiten Zeit. Abweisend wirkt das übrigens nie, sondern durchweg professionell.
Auffindbar, ohne Fachsprache zu verlieren
Gesucht wird bei dir ziemlich gemischt, nämlich einerseits fachlich („Ergotherapie Wien 1120“, „Sensorische Integrationstherapie“) und andererseits ganz alltagssprachlich („Kind kann nicht stillsitzen Hilfe Wien“, „Therapie nach Schlaganfall zuhause“).
Gute Praxisseiten bedienen beides, ohne dabei gestelzt zu klingen, indem die Fachbegriffe dort stehen, wo tatsächlich nach ihnen gesucht wird. Direkt daneben steht dann eine Übersetzung, die auch Großeltern sofort verstehen.
Wenn du dir eine Homepage für deine Ergotherapie-Praxis erstellen lassen möchtest, ist genau diese Übersetzungsarbeit der eigentliche Kern des Auftrags.
So läuft ein Projekt ab
- ZuhörenAm liebsten komme ich zu dir in die Praxis und höre so lange zu, bis ich deine Arbeit erklären könnte, als wäre sie meine.
- SchärfenDaraus wird dann deine Positionierung, also die Antwort darauf, wofür du stehst und für wen du da bist.
- Texten & gestaltenIch helfe dir dabei, Texte zu formulieren, die wirklich nach dir klingen und gestalte eine Website, die dazu passt.
- Umsetzen & auffindbar machenHandgeschriebener Code sorgt dafür, dass deine Website schnell lädt und du bei Google und in KI-Suchen gefunden wirst.
Von Erstgespräch bis Livegang vergehen meist sechs bis zehn Wochen. Den Preis bekommst du vorher als Festpreis, damit am Ende keine Überraschung steht.
Ein Beispiel
Wie so eine Klärung in der Praxis tatsächlich abläuft, zeigt ganz gut das Projekt mit einer logopädischen Praxis in Baden.